Let's Fix EU Copyright!

FixCopyright.eu answering tool is now closed! You can still fill in the full questionnaire on the site of the European Commission until 15 June 2016. Thanks for helping us #FixCopyright!

Was steht auf dem Spiel?

Im Mittelpunkt der Konsultation stehen hauptsächlich zwei Punkte: (Wenn Sie nicht gerne lesen möchten, helfen Ihnen vielleicht die beiden englischsprachigen Videos unten)
  • Im ersten Teil geht es um „die Rolle der Verleger in der urheberrechtlichen Wertschöpfungskette“. Einfach ausgedrückt bezieht sich dies auf die sogenannten verwandten Schutzrechte, genauer gesagt auf den Begriff des „Leistungsschutzrechts“.
  • Der zweite Teil befasst sich mit der „Panoramaausnahme“ oder, wie es die Europäische Kommission ausdrückt, der „Nutzung von Werken wie Werken der Baukunst oder Plastiken, die dazu angefertigt wurden, sich bleibend an öffentlichen Orten zu befinden“. Einfach ausgedrückt geht es um die Verwendung von Bildern öffentlicher Orte im privaten oder kommerziellen Rahmen.

Unabhängig von den Punkten, die Sie hauptsächlich betreffen, empfehlen wir Ihnen, beide Teile des Fragebogens zu beantworten. Sie können auch einige der untenstehenden Fragen nicht beantworten bzw. nur eine auswählen und beantworten, oder aber auch alle Fragen mit derselben Begründung, die sie jeweils kopieren und einfügen, beantworten.

Dies ist eine einmalige Gelegenheit, um (1) die Idee des „Leistungsschutzrechts“ für Verleger zu bekämpfen und sich klar dafür einzusetzen, dass eine Verlinkung nicht unter den Urheberrechtsschutz fällt, und (2) dem Umstand, dass das Urheberrecht auch auf Bilder und Zeichnungen von öffentlichen Gebäuden und Denkmälern anzuwenden ist, ein Ende zu setzen.

  1. „Die Rolle der Verleger“: Einfach ausgedrückt bezieht sich dies auf die sogenannten verwandten Schutzrechte, genauer gesagt auf den Begriff des „Leistungsschutzrechts“. Dies beinhaltet zwei Punkte: Es schafft ein neues Recht für Verleger an allem, was schriftlich im Internet veröffentlicht wird und „begründet eine Urheberrechtsabgabe von Onlinenachrichtendiensten (wie Google News) an Verleger für die Verlinkung von deren Inhalten auf ihren Nachrichtenplattformen“. Dies wurde in Deutschland und Spanien eingeführt, jedoch beispielsweise in Frankreich und Österreich abgelehnt.
  2. „Panoramaausnahme“: Einfach ausgedrückt geht es um die Verwendung von Bildern öffentlicher Orte im privaten oder kommerziellen Rahmen. Zur Klarstellung des letztgenannten Punktes ist der Begriff „kommerziell“ als umfangreiches Konzept zu sehen, unter dem Wikimedia ebenfalls als kommerzielle Plattform betrachtet wird. Ein kürzlich gegen Wikimedia Schweden gefälltes Urteil des obersten Gerichts in Schweden zeigt die Probleme bei der Vereinbarkeit von der Gesetzgebung zu Urheberrecht und Panoramafreiheit.

Warum sollte es mich kümmern?

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